Impfungen in Hausarztpraxen starten

Geimpft werden Patienten der beteiligten Praxen, die die Voraussetzungen der geltenden Impfverordnung zur Priorisierung erfüllen

Foto: Melinda Nagy / stock.adobe.com
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Wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Nationalen COVID-19-Impfstrategie: Mit der Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom 31. März 2021 können nun endlich auch Hausärzte die Corona-Schutzimpfung in ihren Praxen als Regelimpfung durchführen. In dieser Woche beteiligen sich landesweit rund 850 Hausarztpraxen an den Impfungen.

Aufgrund der weiterhin begrenzten Impfstoffkapazitäten erhalten die Praxen vom Bund nur zwei Drittel der Dosen, die sie individuell für diese Woche bestellt hatten. Bei einer vorgegebenen maximalen Bestellmenge von 54 Impfdosen sind dies 36. Geimpft werden Patienten der beteiligten Praxen, die die Voraussetzungen der geltenden Impfverordnung zur Priorisierung erfüllen.

Mit dem Pilotprojekt „Impfungen in Arztpraxen“ der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) starteten im Land Brandenburg bereits Anfang März die ersten Arztpraxen mit den Corona-Impfungen. Aktuell können 217 Praxen im Rahmen des Modellprojekts Impfstoff über das Land beziehen.

Auch für die Hausarztpraxen gilt generell die festgelegte Prioritäten-Reihenfolge. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht. Die Vergabe der Impftermine – telefonisch oder online - obliegt den Praxen. Viele Praxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Termine für die Sprechstunde oder auch bei Hausbesuchen.  

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Werder (Havel), 7.04.2021