„Impfen to go“ in der Blütenstadt

Mehrere Hausärzte bereiten mit der Stadt für den 11. August einen Impftag für Kurzentschlossene auf dem Hartplatz vor.

UPDATE DER ZEITFENSTER

Das Motiv stammt aus einer Werbekampagne des Landes Brandenburg.
Das Motiv stammt aus einer Werbekampagne des Landes Brandenburg.

Mehrere Werderaner Hausärzte bereiten derzeit gemeinsam mit der Stadt einen Impftag für Kurzentschlossene in der Innenstadt vor. Ohne Anmeldung wird man sich mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson und AstraZeneca impfen lassen können. Das „Impfen to go in der Blütenstadt“ soll am 11. August auf dem Hartplatz stattfinden. Die Zeitfenster von 9 bis 13 und von 14 bis 17.30 Uhr stehen fest. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Mitzubringen sind der Ausweis, die Versichertenkarte und wenn vorhanden der Impfausweis. Es kann gern auch schon das unterschriebene Aufklärungsmerkblatt des RKI für mRNA-Impfstoffe beziehungsweise für Vektorimpfstoffe mitgebracht werden. 

„Die Bundesregierung hat gesagt, dass bis September allen Bürgern ein Impfangebot unterbreitet wird“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Falk, die den Termin angestoßen hat. „Wir bekommen das in Werder mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung  schon im August hin.“ Bei vielen Ärzten in Werder seien Impfstoffe derzeit frei verfügbar. „Die Schwelle, einen Termin zu vereinbarten, ist einigen zu groß. Andererseits gibt es viele Menschen, die ein spontanes und unkompliziertes Impfangebot annehmen würden. Die wollen wir am 11. August erreichen.“

Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson habe man den vollständigen Impfschutz bereits nach dem ersten Pieks. Wer sich mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder AstraZeneca impfen lassen möchte, der bekommt die Zweitimpfung vor Ort garantiert – inklusive Termin. „Bei AstraZeneca wird als Zweitimpfung dann der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt“, informiert Dr. Falk. Einige Impfwillige wünschten sich diese Kombination wegen ihrer guten Wirkung.

„Wir unterstützen diese Initiative von Werderaner Hausärzten ausgesprochen gern“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Wenn der Bedarf vorhanden ist, stellen wir gemeinsam auch einen weiteren Termin auf die Beine.“ Aktuell hat nur  jeder zweite Brandenburger einen vollständigen Impfschutz, 55,7 Prozent der Märker haben laut Impfquotenmonitor des Robert-Koch-Instituts eine Erstimpfung erhalten. „Wir werden in Werder unseren Beitrag leisten, damit sich bei diesen Zahlen etwas tut und wir unbeschwert in den Herbst kommen.“

Impfen-to-go-Termine finden am 31. Juli und am 5. August auch in Potsdam statt - auch für Menschen, die nicht in Potsdam wohnen. 

 

Werder (Havel), 30.07.2021