Die Sache mit dem Billardtisch

Unter den vielen Angeboten im Jugendklub im „Haus am See“ ist eines besodners gefragt. Jetzt wird im Klub personelle Verstärkung gesucht

Bei den Kindern besonders gefragt: der Billardtisch. Foto: Stiftung Job
Bei den Kindern besonders gefragt: der Billardtisch. Foto: Stiftung Job

Schon Ende letzten Jahres ist Werders Jugendklub in das neue Jugend- und Familienzentrum „Haus am See“ in der Adolf-Damaschke-Straße 35-37 eingezogen. Corona-bedingt verlief der Start etwas stockend, doch inzwischen habe sich der Alltag eingespielt, sagt Nils Sahlmann. Er ist einer der beiden Sozialarbeiter, die im Jugendklub tätig sind.

Das neue Jugendhaus ist in Lage, Größe und Ausstattung ein Quantensprung in der Jugendarbeit der Stadt: Es hat eine große Theke, Billardtisch und Medienecke. Ein „Highlight“ bei den bisherigen Angeboten sei die Ferienfreizeit gewesen, die zu Beginn der Sommerferien angeboten wurde. „Sieben Tage lang haben wir jeden Tag um die 30 Kinder betreut“, so Nils Sahlmann.

Es gab Ausflüge ins Strandbad Werder und zum Barfußpark in Beelitz-Heilstätten. Außerdem wurden die Möglichkeiten in und am Jugendklub ausgiebig genutzt – und werden es nun auch nach den Ferien: Tischtennis, Dart, Tischkicker, Playstation und natürlich das kostenfreie W-LAN können genutzt werden. „Besonders beim Billard bin ich permanent am Unterrichten“, erzählt Nils Sahlmann.

Der 4. September durfte den Bekanntheitsgrad des Jugendklubs weiter steigern: Zum Abschluss der „Aktionswoche für ein Weltoffenes Werder“ wird das „Haus am See“ mit Familienzentrum und Jugendklub von 12 bis 15 Uhr einen Tag der Offenen Tür veranstalten. Auch die benachbarten Sportvereine werden daran teilnehmen.

Jetzt hofft Nils Sahlmann noch, dass recht bald ein Ersatz für die freigewordene Sozialarbeiterstelle im Jugendklub gefunden wird. Die Stellenausschreibung ist auf der Homepage der Stiftung Job veröffentlicht.

Werder (Havel), 19.08.2021